














Um den immensen Bedarf an Schulplätzen zur Verfügung zu stellen, hat sich das Land Berlin hat zur Aufgabe gemacht, in den kommenden Jahren bis zu 60 neue Schulgebäude zu errichten. Diese neuen Schulen sollen nicht nur den aktuellsten pädagogischen Bedürfnissen genügen, sondern selbstverständlich auch als Beispiele für Energieeffizienz und Nachhaltigkeit dienen.
Und am Besten soll dies alles in einer kurzen Planungs- und Bauzeit umgesetzt werden. Zur Verwirklichung dieser Ansprüche wurden Typenbauten in Holzmodulbauweise für eine Grundschule und eine Sekundarschule entwickelt, die flexibel auf verschiedene Grundstücke adaptierbar sind. Von einem großzügigen Erschließungsbereich entwickeln sich drei Gebäudebereiche mit unterschiedlichen Nutzungen: Zwei Schülerbereiche und ein Werkstattbereich.
Durch einfache Drehung und/oder Spiegelung der Bereiche um den Erschließungsbereich kann auf unterschiedliche Grundstücke reagiert werden. Die Klassenbereiche gruppieren sich um ein großzügiges und helles Forum, an dem die jeweiligen Stammgruppenräume anschließen.
Die Schülerinnen und Schüler können sich frei in ihren jeweiligen Foren bewegen und in unterschiedliche Raumsituationen lernen. Die Räume des Werkstattbereichs sind klassisch über einen Flur erreichbar. Die Fassade wird wahlweise mit Metall oder Holz verkleidet und kann auch dadurch in den jeweiligen städtischen Kontext integriert werden.
Insgesamt werden 10 Typen-Schulen bis zum Jahr 2028 im Land Berlin errichtet.