







Der Neubau der Firmenzentrale in Reuthe ist eine prägnante Demonstration der Möglichkeiten des Holzmodulbaus im Bürobereich. Als langgestreckter, klar gegliederter Baukörper positioniert sich das Gebäude selbstbewusst im Landschaftsraum und transportiert die Idee der seriellen Bauweise über seine architektonische Gestalt.
Insgesamt 32 vorgefertigte Holzraummodule wurden zu einem zweigeschossigen Volumen gestapelt und zu einem durchgängigen Gebäudekörper zusammengefügt. Zwei Treppenhäuser übernehmen die Quer- und Längsaussteifung und strukturieren zugleich die Erschließung. Das teilweise in den Hang geschobene Erdgeschoss wurde in Massivbauweise errichtet und nimmt neben dem Eingangsbereich auch eine Parkgarage auf.
Um die im Bürobau geforderte Flexibilität zu gewährleisten, kamen offene Holzmodule zum Einsatz. Diese ermöglichen unterschiedliche Bürostrukturen innerhalb eines klar definierten konstruktiven Systems. Durch den hohen Vorfertigungsgrad der Module konnte das Gebäude in nur sechs Monaten realisiert werden und zeigt damit die besonderen Stärken des Holzmodulbaus in Bezug auf Bauzeit, Effizienz und gestalterische Klarheit.
Architekten ARGE NKBAK, Johannes Kaufmann Architektur & sps Architekten
Projektzeitraum: 06/2019 – 08/2020